Ihre Ware ist mehr wert als 500 € — aber genau da endet die Haftung Ihres Carriers.

Das deutsche Transportrecht schützt den Carrier, nicht Sie. Finden Sie in 15 Minuten heraus, ob Ihre Sendungen wirklich abgesichert sind.

Gesetzliche Haftung: Maximal 500 € pro Sendung.

Egal ob Ihr Paket 1.000 € oder 50.000 € wert ist — die gesetzliche Haftung schützt mehr den Carrier als den Versender. Die Beweislast liegt bei Ihnen.

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Drei Gründe, warum die Carrier-Haftung Sie nicht schützt

Die gesetzliche Regelung sichert den Paketdienst ab — nicht Ihr Unternehmen.

Haftungsgrenze: 500 €

Laut § 431 HGB haftet Ihr Paketdienst maximal für 500 € pro Sendung. Bei hochwertiger Ware tragen Sie das Restrisiko komplett selbst — egal welchen Carrier Sie nutzen.

Beweislast beim Versender

Im Schadensfall müssen Sie nachweisen, dass die Ware unbeschädigt übergeben wurde. Ohne lückenlose Dokumentation bleiben Sie auf dem Schaden sitzen.

Verdeckte Schäden ausgeschlossen

Beschädigungen, die erst beim Öffnen oder bei Inbetriebnahme sichtbar werden, sind von der Carrier-Haftung in der Regel nicht abgedeckt. Bei Elektronik und Präzisionsgeräten ein enormes Risiko.

Was passiert bei einem Schaden von 15.000 €?

Ein typisches Szenario — jeden Tag in Deutschland.

Warenwert
15.000 €
Carrier-Haftung
500 €
Ihr Risiko
14.500 €

96,7 % des Warenwerts tragen Sie selbst. Eine Transportversicherung hätte weniger als 1 % des Warenwerts gekostet.

7 Fragen, die Ihr Versicherer nicht hören will

Stellen Sie diese Fragen, bevor Sie eine Transportversicherung abschließen.

Viele Transportversicherungen schließen verdeckte Schäden aus — Beschädigungen, die erst beim Öffnen oder bei Inbetriebnahme sichtbar werden. Gerade bei Elektronik, Medizintechnik oder empfindlichen Geräten ist das ein erhebliches Risiko. Fragen Sie konkret nach, ob Innenschäden ohne äußere Beschädigung der Verpackung mitversichert sind.
Der Selbstbehalt (auch Franchise genannt) ist der Betrag, den Sie im Schadensfall selbst tragen. Bei manchen Policen liegt er bei 500 € oder mehr — womit die Versicherung bei kleineren Schäden wertlos ist. Achten Sie auf den Selbstbehalt pro Schadensfall und pro Jahr.
Viele Unternehmen versenden über mehrere Paketdienste. Manche Transportversicherungen sind aber an einen bestimmten Carrier gebunden. Prüfen Sie, ob Ihre Police alle genutzten Versandwege abdeckt — inklusive Subunternehmer und internationale Strecken.
Ein guter Versicherer bietet mehr als nur Schadensregulierung. Er hilft aktiv, Schäden zu vermeiden: durch Verpackungsberatung, Risikobewertung und Best Practices für den sicheren Versand. Das spart langfristig mehr als jede einzelne Schadensmeldung.
Wenn Sie 100 Bauteile im Wert von je 50 € versenden und 10 davon beschädigt werden, wird es kompliziert. Manche Versicherer regulieren nur den Gesamtschaden, andere pro Stück. Klären Sie vorab, wie Teilschäden bei Mengenware gehandhabt werden.
Bei internationalen Sendungen fallen Zollgebühren an. Wenn eine Sendung beschädigt wird und Sie Ersatz schicken müssen, zahlen Sie die Zollgebühren doppelt. Fragen Sie, ob Ihre Versicherung diese Mehrkosten übernimmt.
Die Regulierungsdauer entscheidet über Ihre Liquidität. Manche Versicherer brauchen Wochen oder Monate für eine Schadensregulierung. Fragen Sie nach der durchschnittlichen Bearbeitungszeit und ob es eine Garantie für schnelle Auszahlung gibt.

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Häufige Fragen

Wie hoch ist die gesetzliche Haftung der Paketdienste?
Die gesetzliche Haftung der Paketdienste ist auf 500 € pro Sendung begrenzt (§ 431 HGB). Das gilt unabhängig vom tatsächlichen Warenwert. Ob Ihr Paket 1.000 € oder 100.000 € wert ist — die maximale Erstattung bleibt gleich.
Was kostet eine Transportversicherung?
Eine Transportversicherung kostet in der Regel unter 1 % des Warenwerts. Bei einem Paket im Wert von 10.000 € sind das weniger als 100 € — ein Bruchteil dessen, was Sie im Schadensfall selbst tragen würden.
Wer trägt die Beweislast bei Transportschäden?
Die Beweislast liegt beim Versender. Sie müssen nachweisen, dass die Ware unbeschädigt übergeben wurde und der Schaden während des Transports entstanden ist. Ohne lückenlose Dokumentation wird es schwierig, Ansprüche durchzusetzen.
Was sind verdeckte Transportschäden?
Verdeckte Schäden sind Beschädigungen, die äußerlich nicht erkennbar sind. Sie werden oft erst beim Öffnen des Pakets oder bei Inbetriebnahme entdeckt. Die meisten Carrier schließen diese von ihrer Haftung aus.
Ist die Beratung wirklich kostenlos?
Ja, die 15-minütige Erstberatung ist zu 100 % kostenlos und unverbindlich. Wir beraten unabhängig und empfehlen keine bestimmten Versicherer. Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung Ihres Risikos.
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